Mehrplatzsysteme - ubuntu: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | *[https://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server/net_usershare/ Usershare] | ||
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Version vom 7. Januar 2026, 22:47 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Lawsuit erlaubt als serverbasierte Anwendung den einfachen Zugriff von anderen Rechnern des Heimnetzwerks.
Einstellungen für den Hauptrechner
Netzwerkeinstellungen
Installieren Sie zunächst den Network-Manager mit grafischer Oberfläche per
und starten Sie den Networkmanager mit
Den automatischen Start beim Hochfahren des Rechners richten Sie mit
ein. Eine grafische Oberfläche ist mit
erhältlich und wird mit <alt>-<F2> nm-applet gestartet.
Der Networkmanager arbeitet nun im Hintergrund und kann über einen Klick auf das Symbol am Bildrand aufgerufen werden.
Es ist hilfreich, im Networkmanager für die weiteren Einstellungen dem Rechner eine feste IP-Adresse aus dem Namensraum des verwendeten Routers zu vergeben, um ihn später einfacher per nfs wiederfinden zu können. Klicken sie dafür auf das Networkmanager-Symbol und anschließend auf das Zahnrad ⚙ oben und noch einmal unter "Kabelgebunden" auf das Zahnrad rechts ⚙.
Am einfachsten ist die Einstellung per IPv4.
NFS
Laden Sie auf dem Hauptrechner, der als Server fungieren soll, den nfs_Server nach:
Die Freigaben von Verzeichnissen und Dateien auf diesem Server lassen sich durch direkte Bearbeitung der Datei /etc/exports verwalten. Dazu muss diese Datei angelegt und/oder bearbeitet werden<ref>NFS Network File System</ref>. Sofern noch nicht geschehen, laden Sie zum Erstellen der Datei das mächtige Textverarbeitungsprogramm nano herein.
und tippen in die Kommandozeile
Die nötigen Eintragungen lauten dort:
/usr/lib/cgi-bin/lawsuit *(rw,async,no_wdelay,no_subtree_check,all_squash,anonuid=461,anongid=463) /var/www/html/Documents *(rw,root_squash,sync,no_subtree_check)
Der Hostplatzhalter "*", der Berechtigungen an alle vergibt, kann durch eine IP_Adresse oder eine Bezeichnung wie notebook ersetzt werden, um die erlaubgen Zugriffe auf diese Rechner weiter einzuschränken<ref>Freigaben Weitere Beispiele im Ubuntu-Wiki</ref>. Wenn Sie keine IP-Adressen verwenden, müssen Sie allerdings die verwendeten Bezeichnungen in der Datei /etc/hosts auflösen.
192.168.1.12 notebook notebook.meinedomain.local 192.168.1.13 desktop desktop.meinedomain.local
Wenn Sie "*" verwenden, muss an dieser Datei nichts geändert werden. Geben Sie nach dem Platzhalter "*" oder den genannten Einzelbezeichnungen in jedem Fall die folgenden Optionen ein:
rw,root_squash,sync,no_subtree_check
für Documents. Hier bleiben der Nutzer erkennbar und die von ihm definierten Schreib- und Leserechte erhalten. Wählen Sie aber
rw,async,no_wdelay,no_subtree_check,all_squash,anonuid=461,anongid=463
für Lawsuit. Dadurch erhalten alle Einträge die Standardkennung des Apache-Servers wwwrun (461) aus der Gruppe www (463) und können so am anderen Arbeitsplatz weiterbearbeitet werden. Nun muss dem NFS-Server im Terminal nur angewiesen werden, /etc/exports neu einzulesen.
Alternativ kann auch einfach der NFS-Server neu gestartet werden.
Samba
Wenn Sie mit einem Android-Tablet oder Handy auf den Hauptrechner zugreifen wollen, muss ein Samba-Server eingerichtet werden, weil NFS nicht im Android-Kernel enthalten ist. Installieren Sie das Paket Samba.
Tragen Sie nun alle berechtigten Nutzer einzeln in die Samba-Datenbank ein, für den Nutzer "Olaf" z.B.
und ergänzen das Passwort aus der Linuxinstallation. Dadurch wird der Benutzer olaf, der bereits im Netzwerk angelegt sein muss, der Samba Datenbank hinzugefügt und auch aktiviert<ref>Benutzerverwaltung Weitere mögliche Befehle</ref>. Es sollten die gleichen Passwörter wie im Netzwerk verwendet werden, um den Nutzer nicht zu verwirren.
Tragen Sie in der Samba-Konfigurationsdatei die freizugebenden Ordner am Ende ein:
mit dem folgenden Text:
[Lawsuit] path = /usr/lib/cgi-bin/lawsuit public = no writeable = yes [Documents] path = /var/www/html/Documents public = no writeable = yes
Erstellen Sie danach eine Shareregel:
Testen Sie die Einstellungen mit
und starten Sie den Samba-Server mit
und geben sie auf beiden Rechnern die Firewall frei
bzw.
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=445/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=445/udp
Auf dem Nebenrechner sind die Dateien nun per Dateimanager wie Dolphin oder dem Windows Explorer erreichbar mit
smb://192.168.2.10/Lawsuit smb://192.168.2.10/Documents
Einstellungen für den PC-Arbeitsplatz
Auf dem Zweitrechner, der als Client eingerichtet werden soll, installieren Sie bitte
Damit der Client auf die Freigaben zugreifen kann, muss er sie einfach einbinden können. Als Einhängepunkte können Sie wählen
/home/MEINBENUTZER/lawsuit /home/MEINBENUTZER/Documents
oder ein beliebiges anderes Verzeichnis. Hierzu ein Terminal öffnen und mit
mkdir lawsuit
mkdir Documents
die Verzeichnisse anlegen. Die Verzeichnisse können nun gemountet werden:
sudo mount 192.168.1.10:/home/HAUPTBENUTZER/Documents /home/MEINBENUTZER/Documents
Um diese Befehle nicht jeweils erneut eintippen zu müssen und stattdessen das Einhängen bereits automatisch beim Rechnerstart auszuführen, werden sie anschließend mit
in der fstab-Datei eingetragen, von wo aus sie beim Neustart eingelesen werden:
192.168.2.10:/var/www/Documents /home/MEINBENUTZER/Documents nfs rw 0 0 192.168.2.10:/usr/lib/cgi-bin/lawsuit /home/MEINBENUTZER/lawsuit nfs rw 0 0
Freigaben für die Firewall
Führen Sie folgende Shell-Befehle aus:
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=imap
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=imaps
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=minidlna
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=mountd
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=nfs
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=rpc-bind
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=rsyncd
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=samba
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=111/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=111/udp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=445/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=445/udp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=2049/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=2049/udp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=20048/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=20048/udp
firewall-cmd --reload
Für das Drucken und Scannen über das Netzwerk werden außerdem folgende Firewalleinstellungen benötigt:
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=slp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=sane
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=6566/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=6566/udp
firewall-cmd --reload
Für das Synchronisieren des eigenen Android-Handys mit dem PC werden ferner diese Firewalleinstellungen ergänzt:
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=1714-1764/tcp
firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=1714-1764/udp
firewall-cmd --reload
Einstellungen für das Tablet
Installieren Sie per Google-Play die App Dateimanager von "Flashlight+Clock". Unter der Rubrik "Remote" fügen Sie als entfernten Speicherort aus der Auswahl "Lokales Netzwerk" den Hauptrechner mit seiner IP-Adresse ein, z.B. "192.168.1.1". Die Felder
Benutzername Passwort
bleiben leer, klicken Sie nur "Anonym" an. Anschließend findet sich der mit Samba freigegebene Ordner "Documents" in der Auswahl. Sie können diesen nun, wenn Sie oben die entsprechende Freigabe eingerichtet haben, direkt auswählen und die enthaltenen Dateien aufrufen.
Es empfiehlt sich zu diesem Zweck die Anwendungen "Acrobat Reader" und "Andropen Office" oder hilfsweise "AndrOffice" auf dem Tablet zu installieren.
Prozessregisternummern und Rechnungsnummer systemübergreifend synchronisieren
Das Programm serversync.sh im bin-Ordner überträgt die aktuellen Prozessregister-, Ablage-, und Rechnungsnummern zentral auf einen Server im Internet, von wo sie von allen Programmen wieder abgerufen werden können. Außerdem übermittelt es EGVP-Dateien in den Ausgangsordner und legt eine Sicherungskopie der geänderten Daten an. Es hat folgenden Inhalt:
#!/bin/bash
#Serverdaten iustus.eu aktualisieren ftp -inv MEINEDOMAIN.DE << EOF user USERNAME PASSWORT put ~/lawsuit/javascript/prozessregister.js html/javascript/prozessregister.js put ~/lawsuit/javascript/rechnungsnummer.js html/javascript/rechnungsnummer.js put ~/lawsuit/javascript/ablagenummer.js html/javascript/ablagenummer.js close quit EOF
#Neuen Mahnbescheid in das EGVP-Ausgangspostfach legen if test -f "~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi"; then echo "******* Neuer EGVP-Mahnbescheid wird in das Ausgangspostfach gelegt.*******" chmod 660 ~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi mv -f ~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi ~/lawsuit/egvp/Ausgang/ fi
#Icon auffrischen cat ~/Schreibtisch/Server.desktop | sed -e s/state-.*/state-ok/ > ~/Schreibtisch/hilf.desktop mv -f ~/Schreibtisch/hilf.desktop ~/Schreibtisch/Server.desktop chmod 666 ~/Schreibtisch/Server.desktop
#Sicherungskopie erstellen und Aenderungen/Loeschungen im #recylce-Ordner speichern echo "******* Wir übertragen nun die folgenden neuen Dokumente auf den Backup-Server: *******" rsync -auvPz --delete ~/Documents/ ~/Backup/ echo "*************************************** FERTIG! ***************************************"
touch ~/Schreibtisch/u.txt; rm /home/BENUTZER/Schreibtisch/u.txt
Sie können passend dazu einen Desktop-Icon mit folgendem Inhalt legen:
#!/usr/bin/env xdg-open [Desktop Entry] Comment[de_DE]= Comment= Exec=/home/matthias/bin/serversync.sh GenericName[de_DE]= GenericName= Icon=state-offline MimeType= Name[de_DE]=Server Name=Server Path= StartupNotify=true Terminal=true TerminalOptions=\s--noclose Type=Application X-DBUS-ServiceName= X-DBUS-StartupType= X-KDE-SubstituteUID=false X-KDE-Username=matthias X-SuSE-translate=true
Fußnoten
<references/>
