Mehrplatzsysteme - ubuntu: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Samba ===
 
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Wenn Sie mit einem Android-Tablet oder Handy auf den Hauptrechner zugreifen wollen, muss ein Samba-Server eingerichtet werden, weil NFS nicht im Android-Kernel enthalten ist.
 
Wenn Sie mit einem Android-Tablet oder Handy auf den Hauptrechner zugreifen wollen, muss ein Samba-Server eingerichtet werden, weil NFS nicht im Android-Kernel enthalten ist.
Tragen Sie in der ''yast''-Rubrik ''Samba_Server'' mit dem Button "Hinzufügen" den Dokumentenordner nach:
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Installieren Sie das Paket ''Samba''.
[[Datei:Samba_server.png|500px|left|Einstellungen für den Dokumentenordner auf dem den Samba-Server]]
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{{shell|> sudo apt-get install samba}}
<br clear=all>
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Tragen Sie nun alle berechtigten Nutzer einzeln in die Samba-Datenbank ein, für den Nutzer "Olaf" z.B.
Anschließend muss der Gastzugriff erlaubt werden. Unter "zulässsige Gruppe" tragen Sie dann "*" ein.
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{{shell|> sudo smbpasswd -a olaf<br>&nbsp;sudo smbpasswd -a olaf}}
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und ergänzen das Passwort aus der Linuxinstallation. Dadurch wird der Benutzer ''olaf'', der bereits im Netzwerk angelegt sein muss, der Samba Datenbank hinzugefügt und auch aktiviert<ref>[https://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server/#Benutzer-Datenbank Benutzerverwaltung] Weitere mögliche Befehle</ref>. Es sollten die gleichen Passwörter wie im Netzwerk verwendet werden, um den Nutzer nicht zu verwirren.
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Tragen Sie in der ''Samba-Konfigurationsdatei'' die freizugebenden Ordner am Ende ein:
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{{shell|> sudo nano /etc/samba/smb.conf }}
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mit dem folgenden Text:
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[Lawsuit]
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path = /home/BENUTZERNAME/lawsuit
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public = yes
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writeable = yes
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[Documents]
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path = /home/BENUTZERNAME/Documents
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public = yes
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writeable = yes
  
 
== Einstellungen für den PC-Arbeitsplatz ==
 
== Einstellungen für den PC-Arbeitsplatz ==

Version vom 1. Januar 2026, 17:04 Uhr

Kompatibilität mit Ubuntu-Version Ubuntu-Themen Weiterführende Artikel Ubuntu.png


Einführung

Lawsuit erlaubt als serverbasierte Anwendung den einfachen Zugriff von anderen Rechnern des Heimnetzwerks.



Einstellungen für den Hauptrechner

Netzwerkeinstellungen

Installieren Sie zunächst den Network-Manager mit grafischer Oberfläche per

> sudo apt-get install network-manager network-manager-gnome

und starten Sie den Networkmanager mit

> systemctl start NetworkManager.service

Den automatischen Start beim Hochfahren des Rechners richten Sie mit

> systemctl enable NetworkManager.service

ein. Eine grafische Oberfläche ist mit

> sudo apt-get install nm-applet

erhältlich und wird mit <alt>-<F2> nm-applet gestartet.


Der Networkmanager arbeitet nun im Hintergrund und kann über einen Klick auf das Symbol am Bildrand aufgerufen werden.

Networkmanager-Icon auf dem Desktop
Networkmanager-Auswahl

Es ist hilfreich, im Networkmanager für die weiteren Einstellungen dem Rechner eine feste IP-Adresse aus dem Namensraum des verwendeten Routers zu vergeben, um ihn später einfacher per nfs wiederfinden zu können. Klicken sie dafür auf das Networkmanager-Symbol und anschließend auf das Zahnrad ⚙ oben und noch einmal unter "Kabelgebunden" auf das Zahnrad rechts ⚙.


Am einfachsten ist die Einstellung per IPv4.

Systemeinstellungen für den NFS-Server


NFS

Laden Sie auf dem Hauptrechner, der als Server fungieren soll, den nfs_Server nach:

> sudo apt-get install nfs-kernel-server


Die Freigaben von Verzeichnissen und Dateien auf diesem Server lassen sich durch direkte Bearbeitung der Datei /etc/exports verwalten. Dazu muss diese Datei angelegt und/oder bearbeitet werden<ref>NFS Network File System</ref>. Sofern noch nicht geschehen, laden Sie zum Erstellen der Datei das mächtige Textverarbeitungsprogramm nano herein.

> sudo apt-get install nano

und tippen in die Kommandozeile

> sudo nano /etc/exports

Die nötigen Eintragungen lauten dort:

/home/MEINBENUTZER/lawsuit *(rw,async,no_delay;no_subtree;all_squash,anonuid=461,anongid=463)
/home/MEINBENUTZER/Documents *(rw,root_squash,sync;no_subtree_check)

Der Hostplatzhalter "*", der Berechtigungen an alle vergibt, kann durch eine IP_Adresse oder eine Bezeichnung wie notebook ersetzt werden, um die erlaubgen Zugriffe auf diese Rechner weiter einzuschränken<ref>Freigaben Weitere Beispiele im Ubuntu-Wiki</ref>. Wenn Sie keine IP-Adressen verwenden, müssen Sie allerdings die verwendeten Bezeichnungen in der Datei /etc/hosts auflösen.

192.168.1.12 notebook notebook.meinedomain.local
192.168.1.13 desktop desktop.meinedomain.local

Wenn Sie "*" verwenden, muss an dieser Datei nichts geändert werden. Geben Sie nach dem Platzhalter "*" oder den genannten Einzelbezeichnungen in jedem Fall die folgenden Optionen ein:

rw,root_squash,sync,no_subtree_check

für Documents. Hier bleiben der Nutzer erkennbar und die von ihm definierten Schreib- und Leserechte erhalten. Wählen Sie aber

rw,async,no_wdelay,no_subtree_check,all_squash,anonuid=461,anongid=463

für Lawsuit. Dadurch erhalten alle Einträge die Standardkennung des Apache-Servers wwwrun (461) aus der Gruppe www (463) und können so am anderen Arbeitsplatz weiterbearbeitet werden.

Samba

Wenn Sie mit einem Android-Tablet oder Handy auf den Hauptrechner zugreifen wollen, muss ein Samba-Server eingerichtet werden, weil NFS nicht im Android-Kernel enthalten ist. Installieren Sie das Paket Samba.

> sudo apt-get install samba

Tragen Sie nun alle berechtigten Nutzer einzeln in die Samba-Datenbank ein, für den Nutzer "Olaf" z.B.

> sudo smbpasswd -a olaf
 sudo smbpasswd -a olaf

und ergänzen das Passwort aus der Linuxinstallation. Dadurch wird der Benutzer olaf, der bereits im Netzwerk angelegt sein muss, der Samba Datenbank hinzugefügt und auch aktiviert<ref>Benutzerverwaltung Weitere mögliche Befehle</ref>. Es sollten die gleichen Passwörter wie im Netzwerk verwendet werden, um den Nutzer nicht zu verwirren.

Tragen Sie in der Samba-Konfigurationsdatei die freizugebenden Ordner am Ende ein:

> sudo nano /etc/samba/smb.conf

mit dem folgenden Text:

[Lawsuit]
path = /home/BENUTZERNAME/lawsuit
public = yes
writeable = yes
[Documents]
path = /home/BENUTZERNAME/Documents
public = yes
writeable = yes

Einstellungen für den PC-Arbeitsplatz

Auf dem Zweitrechner, der als Client eingerichtet werden soll, installieren Sie bitte

> sudo apt-get install nfs-common


Rufen Sie dann mit dem Admnistrationsprogramm yast den nfs-client auf und wählen Sie unter Netzwerkeinstellungen > Globale Optionen die Option IPv6 aktivieren ab, um die Netzwerkstabilität zu verbessern, und suchen anschließend mit der yast-Rubrik NFS-Client die oben eingetragenen Verzeichnisse. Als Einhängepunkte können Sie wählen

/home/MEINBENUTZER/lawsuit
/home/MEINBENUTZER/Documents

oder ein beliebiges anderes Verzeichnis.

Wählen Sie bitte im Auswahlmenu NFS-Version Irgendeins (höchstes Verfügbares) und tragen entsprechend unter Optionen den Wert default ein.

Freigaben für die Firewall

Sie können die Firewall über yast2 konfigurieren und die Dienste imap, imaps, minidlna, mountd, nfs, rpc-bind, rsnyncd und samba in der Benutzeroberfläche anklicken und die Ports 111 und 2049 für tcp und udp freigeben, oder einfach alles mit Shell-Befehlen aktivieren:

# firewall-cmd --zone internal --permanent --add-interface=eth0
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=imap
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=imaps
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=minidlna
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=mountd
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=nfs
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=rpc-bind
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=rsyncd
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=samba
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=111/tcp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=111/udp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=2049/tcp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=2049/udp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=20048/tcp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=20048/udp
  firewall-cmd --reload

Für das Drucken und Scannen über das Netzwerk werden außerdem folgende Firewalleinstellungen benötigt:

# firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=mdns
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=slp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=sane
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=6566/tcp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=6566/udp
  firewall-cmd --reload

Für das Synchronisieren des eigenen Android-Handys mit dem PC werden ferner diese Firewalleinstellungen ergänzt:

# firewall-cmd --zone internal --permanent --add-service=kdeconnect
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=1714-1764/tcp
  firewall-cmd --zone internal --permanent --add-port=1714-1764/udp
  firewall-cmd --reload


Einstellungen für das Tablet

Installieren Sie per Google-Play die App Dateimanager von "Flashlight+Clock". Unter der Rubrik "Remote" fügen Sie als entfernten Speicherort aus der Auswahl "Lokales Netzwerk" den Hauptrechner mit seiner IP-Adresse ein, z.B. "192.168.1.1". Die Felder

Benutzername
Passwort

bleiben leer, klicken Sie nur "Anonym" an. Anschließend findet sich der mit Samba freigegebene Ordner "Documents" in der Auswahl. Sie können diesen nun, wenn Sie oben die entsprechende Freigabe eingerichtet haben, direkt auswählen und die enthaltenen Dateien aufrufen.

Es empfiehlt sich zu diesem Zweck die Anwendungen "Acrobat Reader" und "Andropen Office" oder hilfsweise "AndrOffice" auf dem Tablet zu installieren.

Prozessregisternummern und Rechnungsnummer systemübergreifend synchronisieren

Das Programm serversync.sh im bin-Ordner überträgt die aktuellen Prozessregister-, Ablage-, und Rechnungsnummern zentral auf einen Server im Internet, von wo sie von allen Programmen wieder abgerufen werden können. Außerdem übermittelt es EGVP-Dateien in den Ausgangsordner und legt eine Sicherungskopie der geänderten Daten an. Es hat folgenden Inhalt:

#!/bin/bash
#Serverdaten iustus.eu aktualisieren
ftp -inv MEINEDOMAIN.DE << EOF
user USERNAME PASSWORT
put ~/lawsuit/javascript/prozessregister.js html/javascript/prozessregister.js 
put ~/lawsuit/javascript/rechnungsnummer.js html/javascript/rechnungsnummer.js 
put ~/lawsuit/javascript/ablagenummer.js html/javascript/ablagenummer.js 
close
quit
EOF
#Neuen Mahnbescheid in das EGVP-Ausgangspostfach legen
if test -f "~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi"; then
   echo "******* Neuer EGVP-Mahnbescheid wird in das Ausgangspostfach gelegt.*******"
   chmod 660 ~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi
   mv -f ~/Downloads/outgoing-message.egvpc-gi ~/lawsuit/egvp/Ausgang/
fi
#Icon auffrischen
cat ~/Schreibtisch/Server.desktop | sed -e s/state-.*/state-ok/ > ~/Schreibtisch/hilf.desktop
mv -f ~/Schreibtisch/hilf.desktop ~/Schreibtisch/Server.desktop
chmod 666 ~/Schreibtisch/Server.desktop
#Sicherungskopie erstellen und Aenderungen/Loeschungen im #recylce-Ordner speichern
echo "******* Wir übertragen nun die folgenden neuen Dokumente auf den Backup-Server: *******"
rsync -auvPz --delete ~/Documents/ ~/Backup/
echo "*************************************** FERTIG! ***************************************"
touch ~/Schreibtisch/u.txt; rm /home/BENUTZER/Schreibtisch/u.txt


Sie können passend dazu einen Desktop-Icon mit folgendem Inhalt legen:

#!/usr/bin/env xdg-open
[Desktop Entry]
Comment[de_DE]=
Comment=
Exec=/home/matthias/bin/serversync.sh
GenericName[de_DE]=
GenericName=
Icon=state-offline
MimeType=
Name[de_DE]=Server
Name=Server
Path=
StartupNotify=true
Terminal=true
TerminalOptions=\s--noclose
Type=Application
X-DBUS-ServiceName=
X-DBUS-StartupType=
X-KDE-SubstituteUID=false
X-KDE-Username=matthias
X-SuSE-translate=true


Fußnoten

<references/>

Externe Links