Datensicherung: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Lawsuit - Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Verbindung über ein Virtual Private Networt (VPN) mit der Fritz!Box)
(Verbindung über ein Virtual Private Networt (VPN) mit der Fritz!Box)
Zeile 54: Zeile 54:
 
{{Warnung|Achten Sie bei der Eintragung der entfernten IP darauf, im vierten Feld lediglich die "0" als Identifikation für das gesamte Netzwerk einzutragen und nicht etwa die "1" für die Fritz!Box oder gar die Endung für die NAS, denn zu diesen Endgeräten kann keine VPN-Verbindung hergestellt werden.}}
 
{{Warnung|Achten Sie bei der Eintragung der entfernten IP darauf, im vierten Feld lediglich die "0" als Identifikation für das gesamte Netzwerk einzutragen und nicht etwa die "1" für die Fritz!Box oder gar die Endung für die NAS, denn zu diesen Endgeräten kann keine VPN-Verbindung hergestellt werden.}}
 
Die richtige Maskenbezeichnung in der Folgezeile lautet dann "255.255.255.0".
 
Die richtige Maskenbezeichnung in der Folgezeile lautet dann "255.255.255.0".
Wenn die Verbindung korrekt hergestellt wurde, erscheint unter "Internet"->"Freigaben"->"VPN" anschließend die entfernte myFritz!Box-Domain, dann deren aufgeschlüsselte IP-Adresse im Internet (z.B 89.245.99.17), hernach die eigene lokale interne IP (z.B. 192.168.10.0/24) und die entfernte interne IP (z.B. 192.168.178.0/24). Außerdem sollte die Status-Lampe grün leuchten.
+
Wenn die Verbindung korrekt hergestellt wurde, erscheint unter "Internet"->"Freigaben"->"VPN" anschließend die entfernte myFritz!Box-Domain, dann deren aufgeschlüsselte IP-Adresse im Internet (z.B 89.245.99.17), hernach die eigene lokale interne IP (z.B. 192.168.10.0/24) und die entfernte interne IP (z.B. 192.168.178.0/24). Außerdem sollte die Status-Lampe nun grün leuchten.
  
 
=== Ersteinrichtung ===
 
=== Ersteinrichtung ===

Version vom 29. April 2018, 16:58 Uhr

Kompatibilität mit openSUSE openSUSE-Themen Weiterführende Artikel Suse.png


Einführung

Linux-System bieten eine Vielzahl von Backup-Möglichkeiten, von denen drei hier vorgestellt werden sollen.



Upload auf einen Server per LFTP

Installieren Sie das Paket 'lftp' mit

> sudo zypper in lftp

und tragen Sie in der Datei /etc/lftp.conf nach:

set ssl:verify-certificate no
set net:connection-limit 4

Für die Übertragung ohne Trash-File und ohne EGVP erstellen Sie dann im bin-Verzeichnis mit einem Texteditor wie z.B. 'kate' das folgende Shellprogramm mit Namen 'lawsuitsync':

#!/bin/bash
# echo -e "Wir spiegeln \e[5m;1mLawsuit \e[25mNormal auf MEINSERVER.de"
kstart --window "lftp" --desktop 2 xterm -geometry 100x10 -e lftp -f "
open MEINSERVER.de
user USERNAME PASSWORT
lcd /home/BENUTZER/lawsuit/
mirror --reverse --delete --verbose --exclude '^\..*' --exclude 'egvp/' /home/BENUTZER/lawsuit/ html/lawsuit/
bye;"

Machen Sie die Datei ausführbar mit

> chmod +x lawsuitsync


Um den Abgleich bereits nach dem Hochfahren des Rechners automatisch auszuführen, verschieben Sie 'lawsuitsync' anschließend in das Autostart-Verzeichnis

> mv lawsuitsync ~/.config/autostart/


Synchronisieren mit NAS über eine VPN-Verbindung

Verbindung über ein Virtual Private Networt (VPN) mit der Fritz!Box

Wenn Sie eine Fritz!Box benutzen, lässt sich mit wenig Aufwand eine sichere Datenverbindung zu einer anderen Fritz!Box in einem anderen Gebäude oder einer anderen Stadt einrichten, zu der die Daten gespiegelt werden sollen. Die Fritz!Box kümmert sich auch um die richtige Weiterleitung der jeweils wechselnden privaten IP-Adresse, wenn Sie keine feste IP eingerichtet haben (Dynamic DNS), so dass Sie keinen eigenen dynDNS-Anbieter benötigen. Melden Sie dazu, sofern noch nicht vorhanden, ein eigenes Fritz!Box-Konto an in der Box unter der Rubrik "Internet"->"MyFRITZ!Konto". Sie erhalten am Ende eine eigene permanente Domain, über die das Netzwerk auch bei wechselnder IP immer von außen adressiert werden kann, z.B.

https://y12redgbn56vdsdfg.myfritz.net

In gleicher Weise verfahren Sie bei der entfernten Fritz!Box. Nun können Sie auch die entfernte Fritz!Box von außen über die angegebene Domain mit dem Browser steuern. Richten Sie auf diesem Weg in beiden Boxen die VPN-Verbindung ein, indem Sie unter der Rubrik "Internet"->"Freigaben"->"VPN" den Button "VPN-Berbindung hinzufügen" anklicken und auf der folgenden Einstellungsseite das jeweils entfernte Netzwerk mit der soeben erzeugten Domain, z.B. "y12redgbn56vdsdfg.myfritz.net", eintragen. Mit "Entferntes Netzwerk" in der nächsten Zeile ist dann nicht mehr die wechselnde IP gemeint, unter der die Box jeweils vom Telefonanbieter im Internet bekannt gemacht wird, sondern die eigene Heimnetz-IP, die Sie intern vergeben haben, meist aus dem Nummernbereich "192.168.X.X".

Hinweis
Systembedingt muss das entfernte Netzwerk eine andere IP-Nummer haben als das eigene. Wenn beide Boxen noch mit der unveränderten Standard-IP der Auslieferung arbeiten, müssen Sie also zumindest eine der beiden IP-Adresse unter "Heimnetz"->"Netzwerk"->Netzwerkeinstellungen" mit dem Button "IPv4-Adressen" ändern.
Warnung!
Achten Sie bei der Eintragung der entfernten IP darauf, im vierten Feld lediglich die "0" als Identifikation für das gesamte Netzwerk einzutragen und nicht etwa die "1" für die Fritz!Box oder gar die Endung für die NAS, denn zu diesen Endgeräten kann keine VPN-Verbindung hergestellt werden.

Die richtige Maskenbezeichnung in der Folgezeile lautet dann "255.255.255.0". Wenn die Verbindung korrekt hergestellt wurde, erscheint unter "Internet"->"Freigaben"->"VPN" anschließend die entfernte myFritz!Box-Domain, dann deren aufgeschlüsselte IP-Adresse im Internet (z.B 89.245.99.17), hernach die eigene lokale interne IP (z.B. 192.168.10.0/24) und die entfernte interne IP (z.B. 192.168.178.0/24). Außerdem sollte die Status-Lampe nun grün leuchten.

Ersteinrichtung

Fortschrittlicher als das Überprüfen und Kopieren des gesamten Dateienbestandes ist es, selektiv nur die geänderten Daten zu übertragen, insbesondere bei der Datensicherung auf einem Network Attached Storage (NAS). Hierfür bietet sich, sofern man den vollen Zugriff auf den Dateiordner hat, das Programm rsync an:

> su
mount 192.168.178.15:volume1/Documents /home/BENUTZER/Server
rsync -a /home/BENUTZER/Documents/ /home/BENUTZER/Server/

oder, nachdem das Zielverzeichnis einmalig gemountet wurde, per Shellskript mit Erhalt des #recycle-Ordners im Zielverzeichnis:

#!/bin/bash

# echo -e "Wir spiegeln \e[5m;1mDocuments \e[25mNormal auf die Synology"
rsync -auvPz ~/Documents/* ~/Server/

Automatische Ausführung beim Systemstart

Um den NAS automatisch beim Booten einzubinden, ergänzen Sie folgende Zeile in der Datei /etc/fstab:

192.168.178.100:volume1/Documents          /home/BENUTZER/Server    nfs    defaults                        0  0

Die IP-Adresse "192.168.178.100" ist in diesem Fall jene der NAS, oder bei Verbindung über VPN, jene der NAS im entfernten Netzwerks.

Weitere benötigte RPM-Pakete

> sudo zypper in unoconv qrencode tesseract


Installation fehlender Perl-Module

Einige Perl-Module, die Lawsuit verwendet, sind nicht in rpm-Paketen von openSUSE enthalten. Für deren Installation aus externen Quellen werden folgende Pakete zusätzlich benötigt:

> sudo zypper in gcc zip perl-Archive-Zip perl-Net-Whois-Raw perl-PDF-API2 perl-PerlMagick perl-YAML


Als Superuser starten Sie die MCPAN-Shell:

> su
# perl -e shell -MCPAN

und installieren Sie dann die folgenden Module:

cpan[1]>install ODF::lpOD
cpan[2]>install URI::Encode
cpan[3]>install JSON
cpan[4]>install Net::Google::CalendarV3


External links