Lawsuit herunterladen: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Shell|> sudo ls -lah .ht*}} | {{Shell|> sudo ls -lah .ht*}} | ||
Version vom 7. Januar 2026, 15:26 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Lawsuit ist eine serverbasierte und grundsätzlich plattformübergreifende Perl-Anwendung, die Kanzleidaten sehr einfach in einer leicht verständlichen Ordnerstruktur als Plain-Text speichert. Dies hat den Vorteil, dass die Datenschutz-Grundverordnung sehr einfach umgesetzt werden kann und die Daten beliebig ausgewählt und übertragen werden können, wobei auch eine Verschlüsselung möglich ist. Das Programm pflegt die erhobenen Daten nach eigenen Mustern oder nach Ihren Vorgaben in ODT-Vorlagen (OpenOffice) wie Schreiben an Gegner und Versicherungen oder in Schriftsätze ein. Sie dürfen sämtliche Vorlagen individuell gestalten. Außerdem können Sie auf einen reichen Datenbestand von Textbausteinen zugreifen, der von den Benutzern laufend unter GNU-Lizenz erweitert wird. Sie dürfen auch die Software selbst Ihren Bedürfnissen unter Beachtung der GNU-Lizenz anpassen.
Herunterladen der Software
Rufen Sie mit einem Browser die Seite
https://www.iustus.eu/download/lawsuit.tar.gz
auf. Dekomprimieren Sie die Datei als einfacher User wie folgt in das neue Unterverzeichnis lawsuit:
tar xvzf ~/Downloads/lawsuit.tar.gz -C ~/
Installation
Erstellen Sie neben dem nach der Standardinstallation bereits vorhandenen Dokumente-Ordner einen Documents-Ordner speziell für die Anwaltskorrespondenz:
> chmod 0777 ~/Documents
.
Folgen Sie der Anleitung für das Aufsetzen des Apache-Servers. Wechseln Sie wie dort beschrieben in das lawsuit/settings-Verzeichnis und passen Sie dort das vorbereitete Muster der Konfigurationsdatei lawsuit-httpd.template mit folgenden Befehlen automatisiert an Ihr Benutzerverzeichnis an und verschieben die so erstellte personalisierte Konfigurationsdatei dann in das Verzeichnis vhosts.d des Apache-Servers:
> path=~/
> pfad=`echo $path | sed "s/\/$//g" | sed 's/\//\\\\\//g'`
> sed "s/meinpfad/$pfad/g" lawsuit-httpd.template > lawsuit-httpd.conf
> sudo cp lawsuit-httpd.conf /etc/apache2/vhosts.d/
Anschließend kopieren Sie das Skript permission mit
in den lawsuit/settings-Ordner, wechseln in Ihr Hauptverzeichnis
und machen von dort das Skript mit
ausführbar und führen es im Hauptverzeichnis aus
Das Skript passt alle notwendigen Berechtigungen an. Damit ist die Installation abgeschlossen. Starten Sie den Apache-Server neu:
Weitere Einstellungen für Ubuntu
Unter Ubuntu muss für das Erreichen der Unterverzeichnisse von Documents zwingendd eine .htaccess-Datei angelegt werden.
.htaccess und .htpasswd Dateien erstellen
Um die Dateien zu erstellen verbindet man sich per SSH auf den Webspace. Dann mit cd bzw. mit mc in das zu schützende Verzeichnis wechseln (z.B.: cd /var/www/html/). Dabei ist zu beachten, dass im Verzeichnis bereits eine .htaccess Datei existieren kann! Mit dem Unix-Befehl
kann dies geprüft werden. Wenn dort schon eine .htaccess Datei existiert, müssen die Anpassungen in dieser ergänzt werden. Die zusätzlichen Zeilen Code müssen am Anfang der Datei gemacht werden bzw. vor eventuell vorhandenen Rewrite Regeln, andernfalls greifen die Einstellungen nicht korrekt.
Inhalt der .htaccess:
AuthType Basic AuthName "Bitte melden Sie sich an" AuthUserFile /kompletter/server/pfad/zu/dem/verzeichnis/.htpasswd require valid-user
Wichtig: Mit dem Shell Befehl pwd kann man sich den kompletten Server-Pfad ausgeben lassen. Wenn man keinen Administratorzugang auf den Server hat, wird die .htpasswd nur so gefunden. Ersetzen Sie im oberen Code /kompletter/server/pfad/zu/dem/verzeichnis/ durch die Ausgabe des Befehls pwd.
Um die .htpasswd Datei zu erstellen gibt es mehrere Möglichkeiten zum Beispiel Online-Generatoren, doch halten wir diese für kritisch. Man ist gezwungen seinen Benutzername und Kennwort in ein fremdes Formular einzugeben und weiß nicht, was mit seinen Daten in Wirklichkeit passiert.
Aus diesem Grund empfehlen wir die folgende Vorgehensweise: Mit dem Unix Befehl htpasswd kann man dies einfach erledigen. Ein exemplarischer Aufruf würde dann so ausschauen:
Anschließend wird man aufgefordert ein Password inkl. Wiederholung einzugeben. Wenn danach weitere User hinzugefügt werden, darf auf keinen Fall die Option -c (create new file = Neue Datei erstellen) gesetzt sein, sonst wird die Datei ohne Nachfrage überschrieben. Das -m bedeutet, dass das Passwort mit MD5 verschlüsselt in die Datei geschrieben wird.
Um zu Testen ob alles erfolgreich war, braucht man einfach nur die geschützte URL im Browser aufrufen. Wenn dort eine Dialogbox zum Einloggen angezeigt wird und der Login funktioniert ist der Schutz schon eingerichtet. Falls ein "Server Error 500" Ausgegeben wird, ist dies mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf einen Syntax Fehler in der .htaccess bzw. .htpasswd</tt zurückzuführen.
Anpassung der Benutzeroberfläche
Legen Sie den neu erstellten <tt>Documents-Ordner als Standard für dolphin und kmail an, indem Sie unter
> Systemeinstellungen > Arbeitsbereich > Standard-Anwendungen > Orte
das Verzeichnis unter Document-Path eintragen.
